Neben meinem beruflichen und akademischen Weg begleitet mich seit rund 15 Jahren eine intensive Kontemplationspraxis.
Spirituell geprägt hat mich insbesondere das Herzensgebet der christlichen Tradition sowie die karmelitische Spiritualität, vor allem Teresa von Ávila. Seit Beginn meines Theologiestudiums setze ich mich intensiv mit unterschiedlichen Religionen und besonders mit ihren mystischen Traditionen auseinander.
Heute fühle ich mich zugleich der Achtsamkeitsbewegung und einer transkonfessionellen Spiritualität verbunden.
Im Zusammenhang mit meiner eigenen spirituellen und kontemplativen Praxis habe ich mich darüber hinaus mit verschiedenen Formen der Körperarbeit und Körperwahrnehmung vertraut gemacht.
Besonders prägend war für mich die Eutonie nach Hannelore Scharing (Rhythmus -Atem – Bewegung), auch der Feldenkrais-Methode fühle ich mich verbunden.
Die Erfahrung, dass Wahrnehmen und Verstehen nicht allein über das Denken geschehen, sondern auch über den Körper, ist für meine Haltung in der Begleitung von Menschen von Bedeutung.
Diese spirituelle und körperbezogene Dimension kann – wenn sie für mein Gegenüber hilfreich und stimmig ist – in meine Begleitung einfließen. Sie ist jedoch keine Voraussetzung für meine Beratung. Menschen mit unterschiedlichen religiösen, spirituellen oder weltanschaulichen Hintergründen sind gleichermaßen willkommen.