Mein beruflicher Weg ist geprägt von der Arbeit mit Menschen und von der Frage, was uns dabei hilft, mit schwierigen Situationen umzugehen und neue Möglichkeiten zu entdecken.
Nach meinem Diplomstudium der Psychologie bis zum Vordiplom studierte ich Philosophie, Katholische Theologie und Psychologie auf Magister und schloss mit dem Magister Artium ab. Anschließend absolvierte ich das Lehramtsstudium für Gymnasien in Philosophie / Ethik und Katholischer Theologie mit dem ersten und zweiten Staatsexamen.
Viele Jahre war ich als Lehrerin an unterschiedlichen Schulen tätig. In dieser Zeit habe ich Menschen unterschiedlichen Alters und in ganz verschiedenen Lebens- und Entwicklungssituationen begleitet. Dabei habe ich immer wieder erlebt, wie hilfreich es sein kann, die eigene Perspektive zu verändern, vorhandene Stärken wiederzuentdecken und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Mein Interesse an Beratung und gelingender Kommunikation habe ich über viele Jahre durch unterschiedliche Fortbildungen vertieft. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Systemischen Beratung, ergänzend hierzu die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg, Mediation im schulischen Kontext, die personenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers, den kommunikationspsychologischen Ansatz von Friedemann Schulz von Thun sowie Schülercoaching mit Elementen des NLP.
Besonders prägend wurde für mich im Zuge meiner systemischen Ausbildung die Begegnung mit der Person und der Arbeit von Gunther Schmidt. Mit dem von ihm entwickelten hypnosystemischen Ansatz und den hypnotherapeutischen Konzepten von Milton Erickson habe ich mich intensiv auseinandergesetzt.
Ein weiterer Schwerpunkt meines persönlichen und fachlichen Selbststudiums liegt auf tiefenpsychologischen Ansätzen. Besonders beschäftigt mich die Analytische Psychologie C. G. Jungs und ihre Sicht auf innere Entwicklungs- und Wandlungsprozesse. In diesem Zusammenhang gilt mein besonderes Interesse der Bedeutung von Märchen, Symbolen und inneren Bildern. Prägend waren und sind für mich dabei insbesondere die Werke von Verena Kast und Ingrid Riedel.
Darüber hinaus habe ich mich intensiv mit dem Phänomen der Nahtoderfahrung und verwandten außergewöhnlichen Erfahrungen auseinandergesetzt. Mein besonderes Interesse gilt dabei der Frage, welche persönliche Bedeutung solchen tiefgreifenden Erlebnissen gegeben werden kann, wie sie einen Platz in der eigenen Lebensgeschichte finden und welche neuen Perspektiven sich daraus für die Zukunft entwickeln können.
Seit Anfang 2026 engagiere ich mich außerdem ehrenamtlich in der Beratung von Menschen mit ME/CFS bei Fatigatio e. V. Seit etwa zehn Jahren bin ich selbst von ME/CFS betroffen und kenne daher aus eigener Erfahrung die vielfältigen Belastungen und Herausforderungen, die mit dieser Erkrankung einhergehen können. Diese persönliche Erfahrung prägt mein Verständnis für die Lebenssituation Betroffener und fließt – neben meinem fachlichen Hintergrund – in meine Beratung ein.
Meine fachliche Verbundenheit mit dem systemischen Ansatz zeigt sich auch in meiner Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) e. V.
Diese unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven fließen heute in meine Arbeit ein: fachliches Wissen, Lebenserfahrung und ein systemisch-integrativer Blick auf den Menschen und seine ganz persönlichen Lebenszusammenhänge.
Ebenso wichtig ist für mich die eigene persönliche und fachliche Weiterentwicklung sowie die anhaltende Faszination an der Begegnung mit Menschen in all ihrer Vielfalt.